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Herzlich Willkommen im Wintersemester!

13.10.2026

Die erste Vorlesung, zum ersten Mal in die Bib: Was das neue Semester so besonders macht, wo es Unterstützung bei Fragen gibt und was auch langjährige LMU-Mitglieder zum ersten Mal machen.

Zum Start in das Wintersemester erzählen LMU-Mitglieder, was die kommenden Wochen prägen wird und welche Premieren ihnen bevorstehen. Dazu gibt es Tipps für alle neu Hinzugekommenen:

Unterstützung nicht nur in den ersten Wochen

Dr. Fabian Mayer, Studienberatung LMU

Fabian Mayer arbeitet bei der Zentralen Studienberatung der LMU | © Dean Causevic

„So ein Start in das erste Semester an der Universität ist zwar schön und aufregend, kann aber auch ziemlich überwältigend sein: Kurse müssen belegt werden, Räume gefunden und nicht zuletzt wollen Kontakte für den abendlichen Barbesuch geknüpft werden. Und das neue Zimmer ist auch noch nicht fertig eingerichtet. Das Gute ist, dass das wenigstens allen so geht. Also nehmen Sie sich am Anfang die Zeit, besuchen Sie die Einführungsveranstaltungen und kommen Sie erst mal so richtig an.

Und wenn dann noch Probleme auftauchen: Sie sind nicht allein! Wenden Sie sich gerne an uns, die Zentrale Studienberatung. Ganz egal, ob bei Zweifeln an der Fächerwahl, Problemen mit dem Prüfungsstress, einer Beeinträchtigung oder ganz anderen Themen. Hier erreichen Sie uns jederzeit: www.lmu.de/zsb“

Dr. Fabian Mayer, Zentrale Studienberatung

Die Zentrale Studienberatung: Erste Anlaufstelle für Studierende bei Fragen rund um das Studium

Premiere nach zwei Jahren Arbeit: Die erste Ausstellung

Dr. Anna Axtner-Borsutzky steht im Bogengang im Hofgarten der Residenz München

Anna Axtner-Borsutzky | © LMU/Florian Generotzky

„Am 12. November 2026 wird die Wanderausstellung von unserem Verbundprojekt Lost in Archives. Auf der Suche nach unsichtbaren Frauen im 18. und 19. Jahrhundert im Schopenhauer-Studio an der Goethe-Universität Frankfurt eröffnet. Ab 29. April 2027 ist sie dann auch bei uns an der LMU zu sehen.

Wir haben beinahe zwei Jahre daran gearbeitet und freuen uns schon sehr darauf, die Tafeln über Leben und Werk von ausgewählten Dramatikerinnen, Literaturkritikerinnen und Frauen aus dem Militärwesen um 1800 live und in Farbe zu sehen.

Ein Schwerpunkt unseres Projekts ist – wie der Name schon sagt – das Archiv. Wir haben nicht nur an zahlreichen Orten in Deutschland, sondern auch europaweit verschiedene Archive aufgesucht, um nach Spuren der schreibenden Frauen zu suchen. Wie wir vorgegangen sind und was wir gefunden haben, wird beispielhaft in der Ausstellung gezeigt.

Das Projekt ist ein Verbund zwischen Prof. Dr. Isabelle Deflers (Universität der Bundeswehr München), Prof. Dr. Marília Jöhnk (Martin-Luther-Universität Halle), mir (LMU) sowie den wissenschaftlichen und studentischen Mitarbeitenden. Für die Realisierung kooperieren wir mit OPAK und der Illustratorin Julia Bernhard, mit der wir auch gemeinsam eine Graphic Novel zu dem Thema veröffentlichen werden.“

Dr. Anna Axtner-Borsutzky ist Akademische Rätin am Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Projektleiterin des Teilprojekts „Theaterwesen“ des BMFTR-Verbundes Lost in Archives.

Projekt: Lost in Archives

Ein Science Slam zum Semesterstart

„In diesem Jahr kommt ES zum ersten Mal hier nach München an die LMU! Die Rede ist vom Finale des EUGLOH PhD Pitch, mit dem wir beim GraduateCenter im Rahmen unserer Science-Slam-Reihe „GC Speed Slam“ den Start ins neue Semester begehen. Ich freue mich schon sehr darauf, in nur wenigen Wochen Promovierende aus dem EUGLOH-Netzwerk an der LMU willkommen zu heißen.

Doch was ist daran so neu für mich? Natürlich habe ich für EUGLOH schon Workshop-Wochen für Promovierende organisiert und mit durchgeführt. Und wir haben auch die LMU-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer für die bisherigen Finale des EUGLOH PhD Pitch mit einer eigenen Publikumsveranstaltung ausgewählt und dann an die Unis von Porto und Alcalá geschickt. Aber in Kombination hatten wir das noch nicht: Zum ersten Mal plane und organisiere ich ein Publikumsevent, bei dem Promovierende von anderen europäischen Unis nicht nur für einen Workshop an die LMU kommen, sondern ihre Forschungsprojekte – von der Mikrobiologie bis zur Literaturwissenschaft ist übrigens alles vertreten – hochschulöffentlich einem fachfremden Publikum präsentieren. Und das auf unterhaltsame und knackige Weise: Für ihre Präsentation haben die 12 Slammerinnen und Slammer nämlich nur drei Minuten Zeit und dürfen sich nur auf eine einzige PowerPoint-Folie stützen. Kostüme und Accessoires haben sie nicht zur Verfügung. So müssen sie sich völlig auf ihr rhetorisches Können fokussieren. Auf diese pure Art der unterhaltsamen Wissenschaftsvermittlung freue ich mich besonders.“

Dr. Florian Kniffka, Referent am GraduateCenter der LMU

Wer die EUGLOH-Edition des GC Speed Slam im Publikum miterleben möchte, ist herzlich eingeladen, am 22. Oktober um 19 Uhr im Gebäude am Professor-Huber-Platz 2 dabei zu sein. Weitere Infos finden sich beim GraduateCenter.

Endlich wieder Lehre

Professor Lars Bülow steht am Pult in einem Hörsaal

Lars Bülow | © LMU

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Am meisten freue ich mich auf diese Momente, in denen wir gemeinsam etwas Neues entdecken. Wenn eine Frage im Seminar eine lebhafte Diskussion auslöst, wenn wir etwas, das uns völlig selbstverständlich erscheint, plötzlich aus einer neuen Perspektive betrachten können.

Bringen Sie Ihre Neugier mit, fragen Sie nach und trauen Sie sich, eigene Gedanken zu äußern. Ich wünsche Ihnen, dass Sie hier Menschen finden, mit denen Sie gemeinsam nachdenken und über sich hinauswachsen können.“

Lars Bülow ist Professor für Germanistische Linguistik und Sprecher des Munich Center for Linguistic

Das erste Mal in der UB

Klaus-Rainer Brintzinger

Klaus-Rainer Brintzinger | © LMU

„Die erste Hausarbeit? Das erste Referat? Die erste Klausur an der Uni? Mit dem Start des Studiums beginnt ein neuer Lebensabschnitt und es gibt viele erste Male. Die Universitätsbibliothek begleitet Sie vom ersten bis zum letzten Tag Ihres Studiums: mit mehr als fünf Millionen gedruckten und elektronischen Bänden aus allen Fachgebieten – zum Ausleihen, Scannen oder online Lesen – und mehr als 4.500 Einzelarbeitsplätzen sowie Gruppenarbeitsräumen und Gruppenarbeitsbereichen in 14 Fachbibliotheken und fünf Lernzentren in ganz München – für konzentriertes Arbeiten und Lernen.

Der Online-Platzfinder und die Online-Leseplatzreservierung erleichtern die Suche nach einem freien Platz. Unsere Kurse zur effizienten Literaturrecherche, dem wissenschaftlichen Schreiben und dem reflektierten Einsatz von KI-Tools erleichtern den Einstieg ins Studium. Sie haben Fragen zur Bibliothek? Wir sind für Sie da – vor Ort, telefonisch und online!“

Dr. Klaus-Rainer Brintzinger, Leiter der Universitätsbibliothek der LMU München

Zur Universitätsbibliothek

Mehr zu Lernorten an der LMU: Rein in den Fokus

Fünf Tipps zum Studienstart

Eine Studentin steht vor dem Brunnen am Geschwister-Scholl-Platz

Kommunikationswissenschaft-Studentin Charang | © LMU

Wie man am besten Anschluss findet bis hin zum Umgang mit der ersten nicht-bestandenen Prüfung: Kommunikationswissenschaft-Studentin Charang hat auf Instagram ihre fünf wichtigsten Tipps für den Studienstart zusammengestellt.

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